Shōbō-ji, Buddhistischer Tempel in Higashiyama-ku, Japan
Shōbō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kyoto mit einem Hauptgebäude, das bedeutende Statuen beherbergt, darunter eine Kannon mit tausend Armen und drei Gesichtern aus dem frühen Mittelalter. Das Gelände erstreckt sich mit verschiedenen Baustrukturen und einen Garten mit gestaltetem Landschaftsdesign.
Ein Mönch namens Chii Daitoku gründete den Ort im Jahr 754 als einfache Einsiedlung, die später unter der Anleitung des Mönchs Saichō zu einem ausgebildeten Tempel umgewandelt wurde. Diese Umwandlung im frühen 9. Jahrhundert markierte den Wandel von einem privaten Zufluchtsort zu einem etablierten religiösen Zentrum.
Der Tempel wird von der Gemeinde für traditionelle Zeremonien genutzt, die den Rhythmus des Jahres prägen und Besucher willkommen heißen. Man sieht dort Menschen, die sich zu besonderen Anlässen versammeln, um alte Rituale zu pflegen und ihre Bedeutung in der Gegenwart lebendig zu halten.
Man erreicht den Tempel am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln von einer der nahegelegenen Bahnstationen aus, von wo aus Busse weiterfahren. Der Ort liegt etwas entfernt vom Stadtzentrum, daher sollte man für die Anreise etwas Zeit einplanen.
Der Garten enthält Steine aus verschiedenen Teilen des Landes, die so arrangiert sind, dass sie Vögel und Tiere darstellen und dabei Blicke auf die umgebenden Berge bieten. Diese kunstvolle Anordnung verbindet natürliche Formen mit menschlicher Gestaltung auf subtile Weise.
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