Tempel in Italien, Klassizistischer Tempel in Genga, Italien.
Der Tempio neoclassico detto del Valadier ist ein achteckiger Bau aus lokalem Travertin, der sich vollständig in eine natürliche Höhle im Berg Ginguno einfügt und von einer bleibeschlagenen Kuppel gekrönt wird. Die Struktur teilt ihren Raum mit dem antiken Kloster Eremo di Santa Maria Infra Saxa.
Der Bau wurde 1817 von Papst Leo XII. in Auftrag gegeben und von den Architekten Tommaso Zappati und Pietro Ghinelli bis 1828 fertiggestellt. Diese kirchliche Gründung reagierte auf die Verehrung heiliger Orte in der Bergregion.
Der Name des Tempels ehrt den Architekten Giuseppe Valadier, dessen Klassizismus die Gestaltung prägte. Besucher sehen heute eine Marmorreplik der Madonna mit Kind von Canovas Werkstatt, die das Innere des Heiligtums schmückt.
Der Tempel ist in eine natürliche Bergformation eingebettet, daher sollten Besucher mit etwas Unebenheiiten und Feuchtigkeit rechnen. Die beste Zeit zum Besuch ist bei trockenem Wetter, da der Zugang über Wege in der Höhle führt.
Das Bauwerk wurde speziell in eine bereits bestehende Höhlenanlage eingefügt, anstatt es auf freiem Gelände zu errichten, was eine außergewöhnliche architektonische Herausforderung darstellte. Diese ungewöhnliche Platzierung machte den Bau zu einem seltenen Beispiel neinklassischer Architektur, die sich natürlichen Formationen anpasst.
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