Eremo di Grottafucile, Mittelalterliche Einsiedelei am Monte Revellone, Italien.
Das Eremo di Grottafucile ist ein Klostergebäude in einer Höhlenanlage, das natürliche Grotten in Mönchszellen, einen gemeinsamen Innenhof und einen Brunnen umfasst. Die Anlage liegt auf etwa 380 Metern Höhe auf dem Monte Revellone und wird durch Wanderwege im Naturschutzgebiet Gola della Rossa und Frasassi erreicht.
Der Gründer überließ die Kirche 1256 einer neuen religiösen Gemeinschaft, die sie der Jungfrau Maria widmete und in gotischem Stil ausbaute. Die Anlage war somit nicht nur ein persönliches Rückzugsort, sondern entwickelte sich zu einem etablierten Monasterium mit sakralen Strukturen.
Die Stätte wird von der örtlichen Bevölkerung als Zeugnis der Eremiten-Tradition verehrt und zeigt, wie religiöse Gemeinschaften sich absichtlich in abgelegene Orte zurückzogen. Der Ort spiegelt das spirituelle Leben wider, das sich hier über Jahrhunderte entfaltet hat.
Besucher sollten angemessenes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen, da die Wanderung zu den Grotten über unebenes Gelände führt. Der Zugang erfolgt über die Wanderwege des Naturschutzgebiets, daher ist es hilfreich, die Wegmarkierungen und die Lage des Parkeingangs vorher zu recherchieren.
Der Name stammt vom lateinischen Wort für Feuer, da Hirten früher in den Höhlen Feuer entzündeten, die von fernen Orten aus sichtbar waren. Diese Signalfeuer zeigen, wie die Standorte über Generationen hinweg bekannt waren, bevor die Mönche sie später besiedelt haben.
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