Kölsuu, Hochgebirgssee in der Region Naryn, Kirgisistan.
Der Köl-Suu ist ein Hochgebirgssee in der Region Naryn, der sich etwa 9 Kilometer durch Bergschluchten erstreckt. Das Wasser wechselt je nach Lichteinfall zwischen tiefem Türkis und hellerem Blaugrün.
Ein starkes Erdbeben in den 1980er Jahren schuf einen natürlichen Damm über den Fluss Kurumduk. Diese geologische Veränderung führte zur Entstehung dieses Gebirgssees.
Die Hirten der Region nutzen die Gegend während der Sommermonate für ihre traditionellen Jurten-Lager. Diese Orte zeigen Besuchern, wie die nomadische Lebensweise der Kyrgisen im Hochgebirge funktioniert.
Die Anreise erfordert etwa 13 Stunden Fahrt von Bishkek aus über unbefestigte Bergstraßen, und die Nähe zur chinesischen Grenze macht Spezialerlaubnisse notwendig. Besucher sollten sich auf lange Fahrtzeiten und schwierige Straßenbedingungen vorbereiten.
Das Seewasser versickert regelmäßig in unterirdischen Höhlen und Grotten und ändert dadurch die Landschaft in verschiedenen Jahreszeiten. Diese ständigen Veränderungen machen den See zu einem unvorhersehbaren und dynamischen Ort.
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