Makimuku Kofun Cluster, Alter Grabkomplex in Sakurai, Japan
Der Makimuku-Kofun-Komplex ist eine Gruppe von antiken Grabmälern in Form von Schlüssellöchern, die sich über ein großes Areal nahe dem Berg Miwa erstrecken. Die Hügelgräber bestehen aus aufgeschütteter Erde und Stein und zeigen die Bauleistungen frühjapanischer Handwerker.
Die Grabstätten stammen aus dem 3. Jahrhundert und gehören zu den ältesten Denkmälern dieser Art in Japan, wobei einige Mausoleen frühe Entwicklungen in der Bestattungsarchitektur zeigen. Die Gruppe dokumentiert einen Übergang in der japanischen Gesellschaft und ihren religiösen Praktiken.
Die Grabstätten sind eng mit der frühjapanischen Geschichte verbunden und zeigen durch ihre Form und Anordnung gesellschaftliche Strukturen jener Zeit. Die sorgfältig angelegten Hügelgräber deuten auf rituell wichtige Bestattungspraktiken hin, die in der Region verankert waren.
Das Areal kann zu Fuß erkundet werden, da gut markierte Wege durch die Grabstätten führen und Besuchern ermöglichen, die Form der Hügelgräber aus verschiedenen Perspektiven zu erfassen. Es ist sinnvoll, bequeme Schuhe zu tragen, da der Boden uneben ist und die Wege durch offenes Gelände verlaufen.
Die Ausgrabungen förderten Tausende von Pfirsichkernen in Tongruben zutage, die auf spezielle Opfergaben oder Nahrungsmittelvorräte für das Jenseits hindeuten. Diese botanischen Funde ermöglichen einen seltenen Einblick in die materiellen Glaubensvorstellungen und Ernährungsgewohnheiten jener Epoche.
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