Kaplica św. Jacka w Oświęcimiu, Gotische Kapelle in Oświęcim, Polen
Die Kaplica św. Jacka ist eine gotische Kapelle in Oświęcim mit rechteckiger Form und zwei Jochen aus Backstein. Das Innere zeigt Kreuzrippengewölbe mit steinernen Rippen, die die vertikale Struktur des Raums betonen.
Das Gebäude wurde 1304 als Kapitelsaal eines Dominikanerklosters gegründet, vermutlich durch Herzog Mieszko I. von Cieszyn initiiert. Später entwickelte sich die Kapelle zu einem eigenständigen religiösen Ort mit neuen künstlerischen Elementen wie den Glasmalereien des 19. Jahrhunderts.
Die Kapelle zeigt Buntglasfenster aus dem Jahr 1896, die den heiligen Hyazinth darstellen und das Innere mit farbigem Licht erfüllen. Ein schwarzer Marmorstein von 1656 erinnert an Mikołaj Mstowski und zeigt die Bedeutung dieses Ortes für die lokale Gesellschaft.
Der Zutritt zur Kapelle ist frei und Fotografie ist erlaubt, was Besuchern ermöglicht, die Innenräume zu erkunden. Der benachbarte Parkplatz ist kostenpflichtig, aber die Kapelle selbst bleibt kostenlos zugänglich.
Unter der Kapelle befindet sich eine Gruft mit den Gräbern von Oświęcimer Fürsten, darunter Herzog Władysław I. und seine Frau Eufrozyna. Diese versteckte Begräbnisstätte ist oft unbekannt, obwohl sie eine bedeutende dynastische Nekropole darstellt.
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