Gedenkpark zur großen Synagoge in Oświęcim, Gedenkpark nahe dem Marktplatz in Oświęcim, Polen.
Das Gedenkpark ist ein zeitgenössisches Kunstwerk mit vierzig grauen Sandsteinplatten, das an den Grundriss der zerstörten Synagoge erinnert. Die Platten sind in Wegen angeordnet, die das Layout des ursprünglichen Gebäudes nachzeichnen und dessen Präsenz im Stadtbild bewahren.
Die Synagoge wurde im November 1939 von deutschen Besatzern zerstört und markiert den Anfang der systematischen Verfolgung der jüdischen Gemeinde. Diese Zerstörung leitete eine Serie von Vertreibungen und Todesfällen ein, die Oświęcim für immer verändern sollten.
Die Gedenkstätte ehrt die jüdische Gemeinde, die vor dem Zweiten Weltkrieg in Oświęcim lebte und arbeitete. Der Ort erzählt von einem vielfältigen Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen in der Stadt vor 1939.
Der Park liegt in der Nähe des Marktplatzes und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit klaren Wegen und einer ebenen Fläche. Der beste Besuchszeitpunkt ist bei Tageslicht, um die Details der Platten und Inschriften vollständig sehen zu können.
Jede der vierzig Sandsteinplatten stammt aus Industrieabfall einer lokalen Steinbruch, wo sie zuvor als Schneidplatten verwendet wurden. Die Wiederverwendung dieser Materialien symbolisiert die Transformation von etwas Alltäglichem in einen Ort des Gedenkens.
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