Nallı Masjid, Osmanische Moschee im Bezirk Fatih, Türkei.
Die Nallı Moschee ist ein Gebetshaus mit quadratischem Grundriss von 8,5 Metern Seitenlänge, bekrönt von einer einzelnen Kuppel auf oktagonaler Basis. Der schlichte Bau besteht aus Quadersteinen und besitzt ein Minarett mit dekorativen Elementen.
Das Gebäude wurde 1463 nach der Eroberung Konstantinopels errichtet und später nach dem Erdbeben von 1766 durch Architekt Mehmet Tahir 1771 wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau erhielt die wesentliche Form bis zum heutigen Tag.
Die Säulen im Inneren stammen von einer früheren byzantinischen Kirche, die einst an diesem Ort stand. Diese wiederverwendeten Elemente prägen das Erscheinungsbild des Gotteshauses bis heute.
Die Moschee befindet sich nordwestlich des historischen Gebäudes Sublime Porte an der Ankara-Straße und ist leicht zu Fuß erreichbar. Sie bleibt für tägliche Gebete offen und empfängt Besucher ohne Eintrittsgebühr.
Der Name des Gebäudes kommt von dekorativen Hufeisen-Reliefs, die in sein Steinminarett gemeißelt sind und dieser Stätte ihren Namen geben. Das Wort 'Nallı' bedeutet im Türkischen 'Hufeisen'.
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