Barranco Glacier, Berggletscher am Kilimandscharo, Tansania
Der Barranco-Gletscher besteht aus zwei getrennten Eismassen an der Südwestflanke des Kilimandscharo zwischen 4800 und 5200 Metern Höhe. Die Eismassen haben eine unregelmäßige Form und sind von Felswänden und Geröllfeldern umgeben.
Der Gletscher wurde Ende des 19. Jahrhunderts erstmals dokumentiert und erstreckte sich damals über ein viel größeres Gebiet der Bergflanke. Seitdem hat sich sein Umfang deutlich verkleinert, was die langfristigen Veränderungen auf dem Berg widerspiegelt.
Einheimische Führer und Forscher überwachen den Gletscher regelmäßig, um Veränderungen in Größe und Struktur für klimatische Studien zu dokumentieren.
Trekker können den Gletscher während des Aufstiegs zum Kilimandscharo über die südwestliche Route sehen, besonders in der Nähe des Barranco Camp. Die beste Sichtbarkeit ergibt sich bei klarem Wetter in den frühen Morgenstunden, bevor Wolken die Höhenlage erreichen.
Das Vorhandensein von Eis in Äquatornähe ist überraschend, da es durch die extrem hohe Höhe des Berges ermöglicht wird. Diese Eisgebilde zeigen, wie drastisch sich die Temperaturen mit der Höhe ändern können.
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