Rebmann-Gletscher, Gletscher am Kilimandscharo, Tansania
Der Rebmann Gletscher ist ein Eisfeld auf der sudostlichen Flanke des Kilimanjaro auf einer Hohe von etwa 5.700 Metern. Das Gletscher liegt in der Nahe des Hauptgipfels und bildet einen beeindruckenden Teil der permanenten Eisfelder des Berges.
Ein deutscher Missionar namens Johannes Rebmann dokumentierte 1848 zum ersten Mal Schnee und Eis auf dem Kilimanjaro. Seine Erkundung der Hohen Regionen des Berges machte die Existenz dieser Eisfelder der westlichen Welt bekannt.
Die lokalen Gemeinden betrachten Kilimanjaro und seine Gletscher als heiligen Ort mit großer Bedeutung für ihre Geschichte und Identität. Das Eis wird in traditionellen Erzählungen als kraftvolles Symbol der Natur und des Berges selbst wahrgenommen.
Der Gletscher ist nur mit spezialisierter Ausrustung und erfahrenen Bergfuhrern erreichbar, da er in sehr grossen Hohen liegt. Besucher sollten sich auf anspruchsvolle Bedingungen einstellen und gute physische Vorbereitung mitbringen.
Das Eisfeld hat zwischen 1912 und 2000 etwa 82 Prozent seiner Eismasse verloren, was Anderungen des Klimas widerspiegelt. Dieser dramatische Ruckgang zeigt sich in wissenschaftlichen Messungen, die regelmassig wiederholt werden.
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