Ngurdoto Crater, Vulkankrater im Arusha-Nationalpark, Tansania
Der Ngurdoto-Krater ist ein Vulkankrater im Arusha-Nationalpark mit einem Durchmesser von etwa 3,6 Kilometern und Wanden, die etwa 100 Meter tief in die Erde abfallen. Der Kraterboden ist sumpfig und von dichter Vegetation bedeckt, was dem Ort ein gruenes und wildes Aussehen verleiht.
Europäische Entdecker stiessen im frühen 20. Jahrhundert auf den Krater, und 1907 erwarb eine deutsche Familie namens Trappe extensive Landereien am Berg. Diese frühe europäische Prasenz führte später zur Gründung des Nationalparks als geschütztes Gebiet.
Die Kratergegend war traditionell Masai-Territorium und wird noch heute von lokalen Gemeinschaften als bedeutender Ort wahrgenommen. Die Masai hatten diese Länder lange kontrolliert, bevor geschützte Gebiete entstanden.
Fünf Aussichtspunkte entlang der Kraterkante ermöglichen Beobachtungen aus verschiedenen Winkeln, wobei Leitong den besten Blick auf den schneebedeckten Berg bietet. Besucher sollten Zeit am frühen Morgen einplanen, wenn die Sicht am klarsten ist und das Licht am günstigsten für Fotografie wirkt.
Der Kraterboden besteht aus zwei zusammengefallenen Depressionen, was darauf hindeutet, dass zwei Vulkankegel existierten, deren Magmakammern sich zurückzogen. Dieses geologische Merkmal zeigt die komplexe Eruptionsgeschichte des Ortes.
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