Camatagua Reservoir, Stausee in Venezuela
Camatagua Reservoir ist ein großer Wasserspeicher bei der Stadt Camatagua in der Nähe von Caracas, der zum Schutz vor Dürren und zur Versorgung mit Trinkwasser angelegt wurde. Das Gewässer erstreckt sich über etwa 7.000 Hektar Land, auf dem sich rund 28 kleine Inseln sowie mehrere Strände zum Schwimmen und Entspannen befinden.
Der Stausee entstand durch die Stauung des Guárico-Flusses und wurde in den 1960er Jahren als Projekt zur Wassersicherung für Caracas geplant und gebaut. Bei seiner Fertigstellung mussten die Städte Guanayén und San Francisco de Cara überflutet werden, was die Menschen in der Region dauerhaft veränderte.
Der Stausee ist ein wichtiger Ort für die Bewohner von Camatagua und dient als Treffpunkt für Familien, die zum Angeln, Schwimmen oder für Picknicks kommen. Der Ort ist eng mit der lokalen Identität verbunden und wird von der Gemeinde gepflegt, da er sowohl praktischen als auch emotionalen Wert für die Menschen hat, die hier leben und arbeiten.
Der See ist das ganze Jahr über zugänglich und eignet sich besonders für Tagesausflüge von nahe gelegenen Städten wie Caracas, Maracay oder Valencia. Für längere Aufenthalte sind Camping und Übernachtungen vor Ort möglich, und es wird empfohlen, die Trockenzeit zu besuchen, wenn die Wasserstände höher sind und die Bedingungen günstiger sind.
Wenn der Wasserspiegel sinkt, erscheinen Überreste der verschwundenen Dörfer Guanayén und San Francisco de Cara aus dem Wasser, einschließlich Ruinen einer alten Kirche. Diese Momente erinnern Besucher an die menschliche Geschichte unter der Oberfläche und geben dem Ort eine besondere historische Tiefe.
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