Sixtinische Madonna, Renaissancegemälde in der Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden, Deutschland
Die Sixtinische Madonna zeigt Maria mit dem Jesuskind, begleitet von Papst Sixtus II. und der heiligen Barbara auf einer Wolke über einer Balustrade. Unten lehnen sich zwei kleine Engel auf eine Brüstung und blicken nach oben in die Szene.
Raffael schuf das Werk zwischen 1512 und 1513 für das Benediktinerkloster San Sisto in Piacenza, wo es bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts blieb. August III. von Polen erwarb es 1754 für seine Sammlung in Dresden.
Der Name bezieht sich auf Papst Sixtus II., der links neben Maria dargestellt ist und auf das Christuskind zeigt. Die beiden Engel am unteren Bildrand schauen nach oben und sind in Kunstdrucken weltweit zu sehen.
Das Gemälde ist Teil der ständigen Sammlung in der Gemäldegalerie Alte Meister und hängt in einem eigenen Raum im Obergeschoss. Besucher können sich auf eine Bank davor setzen und die Details aus der Nähe betrachten.
Während des Zweiten Weltkriegs verbrachte das Gemälde mehrere Jahre im Puschkin-Museum in Moskau, nachdem die sowjetische Armee es 1945 aus einem Bergwerk geholt hatte. Es kehrte erst 1955 nach Dresden zurück und wurde zu einem Symbol der kulturellen Diplomatie im Kalten Krieg.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.