Cuevas de Ongamira, Natürlicher Grottenkomplex im Norden der Provinz Córdoba, Argentinien
Die Cuevas de Ongamira bestehen aus drei Kalksteinhöhlen, die sich auf 1500 Metern Höhe in den Sierras Chicas befinden. Das Komplex erstreckt sich über ein großes Areal mit verschiedenen Kammerabschnitten und natürlichen Öffnungen zum Erkunden.
Im 16. Jahrhundert nutzten Ureinwohner unter der Führung des Anführers Onga diese Höhlen als Zuflucht während der Konfrontation mit spanischen Eroberern. Die Stätte markiert einen Punkt, an dem die indigene Bevölkerung gegen die europäische Expansion Widerstand leistete.
Die Höhlen waren über Jahrtausende hinweg ein Zufluchtsort für Jäger und Sammler, die ihre Spuren in Form von Werkzeugen und Knochenresten hinterlassen haben. Heute berichten diese archäologischen Funde von einem Leben, das eng mit der Jagd und dem Wandern durch die Berge verbunden war.
Der Weg zu den Höhlen erfordert mittlere Anstrengung und führt von Capilla del Monte etwa eine Stunde Fußmarsch hinauf. Besucher sollten festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und eine Taschenlampe mitbringen, um die dunkleren Bereiche erkunden zu können.
In der letzten Höhle befinden sich indigene Mörsergefäße aus Stein, die Zeichen der Nahrungszubereitung darstellen. Gleichzeitig steht in diesem Raum eine christliche Kapelle, was die Vermischung von zwei religiösen Welten an einem Ort zeigt.
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