Chenonceau Maze, Heckenlabyrinth am Schloss Chenonceau, Frankreich.
Das Chenonceau-Labyrinth ist ein Heckenlabyrint im Schloss Chenonceau mit hohen, verflochtenen Wegen und mehreren Kunstwerken, die im Garten verteilt sind. Die Anlage enthält eine zentrale Venus-Statue und verschiedene dekorative Elemente, die die Struktur prägen.
Das Labyrinth wurde als Teil der Renaissancegärten des Schlosses angelegt und spiegelt die künstlerischen Ambitionen jener Zeit wider. Während beider Weltkriege diente das Schlossgelände, einschließlich des Gartens, militärischen Zwecken.
Das Labyrinth verkörpert Renaissance-Gartenkunst mit Verweisen auf römische Mythologie durch Statuen wie Venus und Bacchus, die sich in die Heckenstruktur einfügen. Diese Kunstwerke zeigen, wie französische Gärten klassische Ideale in grüne Räume übersetzten.
Das Labyrinth ist täglich für Besucher zugänglich und kann zu Fuß erkundet werden. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und genügend Zeit mitzubringen, um die verschlungenen Wege ohne Eile zu gehen.
Das Labyrinth enthält vier Karyatiden-Statuen, die von der ursprünglichen Fassade des Schlosses verlegt wurden und Pallas, Kybele, Herkules und Apollo darstellen. Diese Skulpturen verleihen dem Ort eine zusätzliche künstlerische Tiefe durch ihre antike Herkunft.
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