Circus Maximus, Park und archäologische Stätte in Rom, Italien
Der Circus Maximus ist ein weitläufiges archäologisches Gelände und ein Park in Rom zwischen dem Palatin und dem Aventin. Die ovale Form der antiken Rennbahn ist noch gut erkennbar, und an einem Ende sind Teile der Backsteinzuschauerränge aus der Kaiserzeit erhalten.
Das Tal zwischen Palatin und Aventin wurde bereits in der frühen Römischen Republik als Rennstrecke genutzt, lange bevor feste Strukturen errichtet wurden. Julius Cäsar ließ die erste gemauerte Anlage bauen, und Kaiser Trajan baute sie nach einem Brand weitgehend neu auf.
Die Rennbahn war einst in vier Mannschaften aufgeteilt, die jeweils eine Farbe trugen: Grün, Blau, Rot und Weiß. Die Zuschauer saßen je nach ihrer bevorzugten Mannschaft in bestimmten Bereichen der Tribünen, ähnlich wie bei modernen Sportstadien.
Das Gelände ist im Freien und von allen Seiten frei zugänglich, aber der archäologische Bereich mit den erhaltenen Tribünen erfordert einen Eintritt. Für einen guten Überblick über die gesamte Anlage empfiehlt sich der mittelalterliche Turm am südöstlichen Ende.
Bei Ausgrabungen stellten Archäologen fest, dass der heutige Boden etwa 5 Meter über dem Niveau der antiken Rennbahn liegt, was zeigt, wie viele Schichten Geschichte sich hier angesammelt haben. Unter dem heutigen Gelände sind noch Gänge und Ladenräume erhalten, die einst entlang der Strecke lagen.
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