Alpgschwänd, Berggasthaus und Einsiedelei in Hergiswil, Schweiz
Alpgschwänd ist eine Bergwirtschaft auf etwa 1000 Metern Höhe an den Abhängen des Pilatus, die sowohl als Restaurant als auch als Eremitage funktioniert. Das Gebäude bietet Gastronomie und einen Raum zur Stille mit Blick über die umgebende Alplandschaft.
Die Eremitage geht auf die frühen Bergsiedlungen zurück, als religiöse Menschen im 18. Jahrhundert Zuflucht in abgelegenen Alpenorten suchten. Der Ort entwickelte sich später zu einer Herberge für Bergwanderer und wurde mit der Zeit zum Restaurationsbetrieb.
Das Restaurant bewahrt Schweizer Esskultur durch regionale Gerichte aus der Innerschweiz, die mit Zutaten von lokalen Bergbauernhöfen zubereitet werden. Der Ort wird von Wanderern und Einheimischen als Treffpunkt genutzt, wo sich die Tischkultur mit der Berglandschaft verbindet.
Man erreicht Alpgschwänd mit der Panoramabahn, einem kleinen Sessellift, der täglich ab dem Morgen verkehrt und pro Fahrt bis zu acht Personen befördert. Der Weg ist gut ausgeschildert, aber festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Bergwege je nach Jahreszeit unterschiedliche Bedingungen aufweisen.
Der Ort war ursprünglich ein Rückzugsort nur für religiöse Menschen und ist heute noch stiller und weniger bekannt als andere Bergwirtschaften der Gegend. Diese Geschichte macht Alpgschwänd zu einem Ort, der eine ganz andere Art von Bergbesuch anbietet, zwischen Mahlzeiten und Stille.
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