Dom-Römer-Quartier, Historisches Viertel in Frankfurt, Deutschland
Das Dom-Römer-Quartier ist ein rekonstruiertes Stadtviertel in Frankfurt zwischen zwei bedeutenden Plätzen, das aus rund 35 Gebäuden mit steilen Spitzgiebeln und traditionellen Materialien besteht. Die Bauten bilden ein zusammenhängendes Netzwerk von engen Gassen, die zum Spazieren einladen und verschiedene Geschäfte, Restaurants und Museumsräume miteinander verbinden.
Das Viertel wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg von Grund auf wiederaufgebaut und entstand in seiner heutigen Form zwischen 2012 und 2018. Der Wiederaufbau folgte sorgfältig dem ursprünglichen Stadtbild, um das Erscheinungsbild des alten Frankfurts wiederherzustellen.
Der Ort trägt Namen von zwei historischen Wahrzeichen und zeigt sich heute als lebendiger Treffpunkt, wo Besucher zwischen traditionellen Fachwerk-Häusern spazieren und lokale Handwerkstradition in den Läden und Werkstätten beobachten können. Die Gassen werden von Menschen aus der Stadt und von überall her genutzt, die hier einkaufen, essen oder einfach nur durch die engen Wege wandern.
Besucher können das Viertel jederzeit betreten und die Gassen ohne Einschränkung erkunden, es gibt aber bestimmte Bereiche mit Museumsräumen, die eigene Öffnungszeiten haben. Die beste Zeit zum Spazieren ist am Morgen oder frühen Nachmittag, wenn die Gassen weniger voll sind.
Unter dem Viertel befindet sich ein archäologischer Garten, der Reste von römischen Siedlungen und eines karolingischen Kaiserschlosses zeigt. Diese unterirdischen Schichten erzählen von Frankfurts tieferer Vergangenheit, lange bevor die heutigen Fachwerkhäuser entstanden.
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