Singes sacrés de la Foret Sacrée de Gbepleu, Heiliges Affenheiligtum in Tonkpi, Elfenbeinküste
Der Heilige Wald von Gbepleu ist ein geschützter Naturraum, in dem eine Babuinengemeinschaft frei umherwandert. Das Gelände erstreckt sich über einen bewaldeten Bereich mit natürlichen Lebensräumen für diese Primaten.
Der Wald entstand aus einer lokalen Geschichte über ein junges Mädchen namens Manlo, dessen Schicksal den Schutzstatus des Ortes vor mehr als 100 Jahren festlegte. Diese Vergangenheit etablierte Regeln, die bis heute die Beziehung zwischen Menschen und Affen bestimmen.
Die Bewohner des Ortes sehen die Affen als Vermittler zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt an, was sich in ihren täglichen Respektbekundungen zeigt. Diese Verehrung prägt das Miteinander zwischen Menschen und Tieren im Wald.
Der Wald ist tagsüber zugänglich und bietet Besuchern die Gelegenheit, die Affen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Es ist ratsam, sich auf unbefestigten Wegen zu bewegen und die lokalen Richtlinien zum Schutz der Tiere zu beachten.
Die Konsequenzen für Regelbruch sind in einer bekannten Geschichte dokumentiert, in der ein Kriegsanführer wegen des Tötens eines Affen schwer bestraft wurde. Diese Überlieferung verdeutlicht, wie ernst die Gemeinde die Schutzbestimmungen nimmt.
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