Kossoustausee, Stausee in der Elfenbeinküste
Lake Kossou ist ein großer Stausee in der Elfenbeinküste, der durch den Bau eines Dammes am Bandama-Fluss entstanden ist. Das Gewässer erstreckt sich über etwa 1500 Meter und bildet einen breiten Wasserspiegel, dessen Größe und Tiefe sich saisonal verändern und eine vielfältige Umgebung aus Wasser, Bäumen und Ackerland schafft.
Der See wurde 1973 durch den Bau eines Dammes am Bandama-Fluss mit Unterstützung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen geschaffen. Etwa 75.000 Menschen der Baoulé-Gemeinschaft mussten ihre Heimat verlassen, um Platz für das Projekt zu schaffen, das der Stromerzeugung und Bewässerung dienen sollte.
Der See ist für die lokalen Gemeinschaften ein wichtiger Ort für alltägliche Aktivitäten wie Fischerei und Wasserbeschaffung. Die Menschen nutzen ihn regelmäßig für ihre Lebensgrundlage und haben sich an die Veränderungen angepasst, die der Bau des Staudamms mit sich gebracht hat.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist die Trockenzeit, wenn das Wetter warm ist und die Wasserstände niedriger sind. Das Gebiet ist mit dem Auto erreichbar, und lokale Führer können bei der Erkundung des Sees und seiner Geschichte helfen.
Pläne zum Bau von schwimmenden Solaranlagen auf der Wasseroberfläche des Sees wurden diskutiert, um saubere Energie zu erzeugen. Diese Projekte könnten den Energiemangel in der Region verringern und zeigen, wie der See sich weiterentwickelt.
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