Lac aux Caïmans, Krokodilschutzgebiet in Yamoussoukro, Elfenbeinküste
Der Lac aux Caïmans ist ein künstlicher See mit drei verbundenen Zonen rund um die Präsidentenresidenz und beherbergt über 200 Nilkrokodile in einer geschützten Umgebung. Die verschiedenen Becken ermöglichen es, die Tiere in unterschiedlichen Lebensräumen zu beobachten.
Der See wurde in den 1950er Jahren unter Präsident Félix Houphouët-Boigny gegründet, der Krokodile als Teil seiner Vision für Yamoussoukro einführte. Diese Schöpfung prägte die Entwicklung der Stadt als modernes Zentrum.
Die Krokodile gelten bei der Bevölkerung als heilige Hüter des Sees und verkörpern traditionelle Überzeugungen, die zu ihrem rechtlichen Schutz beigetragen haben. Dieser Glaube prägt bis heute, wie Besucher die Tiere wahrnehmen und respektieren.
Die Fütterung der Krokodile findet täglich um 17 Uhr statt und kann sicher hinter Barrieren von erfahrenen Führern begleitet beobachtet werden. Besucher sollten angemessene Kleidung und Sonnenschutz mitbringen, da das Gelände relativ offen liegt.
Die Anlage dient gleichzeitig als Touristenattraktion und Schutzprogramm, wobei die Krokodile in einer städtischen Umgebung statt in ihrer natürlichen Wildnis leben. Dieses Nebeneinander von Konservierung und öffentlichem Zugang ist in dieser Region ungewöhnlich.
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