Yamoussoukro, Politische Hauptstadt im Zentrum-Süden der Elfenbeinküste.
Yamoussoukro ist die politische Hauptstadt im südlichen Zentrum der Elfenbeinküste und erstreckt sich über breite Boulevards und Verwaltungsviertel in einer relativ flachen Landschaft. Die Stadt wurde auf einem ehemaligen Dorf errichtet und umfasst heute moderne Regierungsgebäude, weite Grünflächen und mehrere künstliche Seen.
Das ehemalige Dorf N'Gokro entwickelte sich unter Präsident Felix Houphouet-Boigny zu einer modernen Hauptstadt und wurde 1983 offiziell zum Regierungssitz erklärt. Der Präsident ließ weitläufige Straßen anlegen und öffentliche Gebäude errichten, um seinen Geburtsort zum politischen Zentrum des Landes zu machen.
Die Basilika Notre-Dame de la Paix erhebt sich über der Stadt und zieht Pilger aus ganz Westafrika an, die hier Gottesdienste besuchen und in den umliegenden Gärten spazieren gehen. Der Bau folgt dem Vorbild des Petersdoms und wurde 1990 von Papst Johannes Paul II. eingeweiht.
Die Stadt lässt sich am besten mit dem Auto erkunden, da die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten oft mehrere Kilometer betragen und öffentliche Verkehrsmittel begrenzt verfügbar sind. Der internationale Flughafen liegt im Norden der Stadt und bietet direkte Verbindungen nach Abidjan und andere afrikanische Städte.
Im See neben dem Präsidentenpalast leben Nilkrokodile, die Besucher vom Ufer aus beobachten können, wenn die Reptilien im flachen Wasser liegen oder sich sonnen. Die Tiere werden regelmäßig von Wärtern gefüttert, was sie zu einer lokalen Sehenswürdigkeit gemacht hat.
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