Nationalpark Taï, Regenwald-Nationalpark im Montagnes-Distrikt, Elfenbeinküste
Der Taï-Nationalpark ist ein großes Waldschutzgebiet in der Region Montagnes zwischen zwei Flüssen mit dichtem ursprünglichem Regenwald und verschiedenen Ökosystemen. Der Park erstreckt sich über Tausende von Quadratkilometern und beherbergt sowohl feuchte als auch trockenere Waldbereiche.
Französische Behörden gründeten 1926 ein Waldschutzgebiet, das 1972 zur Nationalpark erhoben und 1982 von der UNESCO anerkannt wurde. Diese dreifache Anerkennung markiert die wachsende Wertschätzung für den Schutz des ursprünglichen Waldes.
Die Guéré- und Oubi-Gemeinden haben hier eine enge Beziehung zur Natur bewahrt, die den Schutz der Schimpansen durch ihre Respekt vor Wildtieren widerspiegelt. Besucher können diese gelebte Verbindung zwischen Menschen und Wald noch heute in den Dorfstrukturen an den Waldrändern sehen.
Der nördliche Waldbereich ist zwischen November und März trockener und leichter zugänglich, während der südliche Teil das ganze Jahr über feucht bleibt. Besucher sollten sich auf feuchte, rutschige Bedingungen einstellen und gutes Schuhwerk tragen, besonders in der regenreicheren Zeit.
Der Park beherbergt fünf stark gefährdete Säugetierarten, darunter Zwerg-Flusspferde und Jentink-Antilopen, die sonst fast nirgendwo vorkommen. Besonders bemerkenswert sind die Schimpansengruppen, die hier seit Generationen Werkzeuge verwenden, um Nahrung zu finden.
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