Somali National Museum, Nationalmuseum in Mogadischu, Somalia.
Das Somali-Nationalmuseum befindet sich in Mogadischu und verteilt sich auf vier Ausstellungsebenen in einem Gebäude mit traditionellen islamischen Bauelementen. Die Sammlung umfasst Waffen, alte Handelsgeräte, Kunstgegenstände und andere materielle Zeugnisse aus verschiedenen Zeiträumen somalischer Geschichte.
Das Gebäude wurde 1872 ursprünglich als Wohnhaus des Gouverneurs von Mogadischu erbaut und 1933 unter italienischer Kolonialherrschaft in ein Museum umgewandelt. Nach schwerem Schaden durch den Bürgerkrieg wurde die Sammlung später wieder aufgebaut und restauriert.
Das Museum zeigt Gegenstände des täglichen Lebens aus verschiedenen Zeiträumen, von alten Münzen bis zu Keramikgefäßen, die zeigen, wie Menschen in dieser Region lebten und handelten. Diese Objekte vermitteln einen Eindruck von den Handwerkstechniken und Handelspraktiken, die über Generationen hinweg prägt waren.
Der Zugang zum Museum ist zu Fuß durch die Stadt möglich, wobei Besucher auf unebenes Gelände und unterschiedliche Lichtverhältnisse in den Räumen treffen können. Es ist ratsam, ausreichend Zeit für alle vier Ebenen einzuplanen und sich über aktuelle Besuchsbedingungen vor der Ankunft zu informieren.
Das Gebäude selbst ist ein historisches Denkmal, das die Überreste früherer Angriffe zeigt und als stiller Zeuge dieser Zeit erhalten blieb. Diese sichtbaren Spuren machen den Besuch zu einer Erfahrung, die über das Betrachten von Objekten hinausgeht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.