National Museum of Somalia, Nationalmuseum in Mogadischu, Somalia.
Das National Museum of Somalia befindet sich in einem zweistöckigen Gebäude mit islamischen Architekturelementen im Zentrum von Mogadischu. Die Räume zeigen archäologische Funde, historische Waffen, alte Münzen und schriftliche Dokumente zur somalischen Geschichte.
Das Gebäude wurde 1872 als Residenz des Gouverneurs von Mogadischu erbaut und 1933 in ein Museum umgewandelt. Während des Zweiten Weltkriegs und der Bürgerkriege erlitt es Schäden, wurde aber nach umfangreicher Rekonstruktion 2019 wiedereröffnet.
Die Sammlung zeigt Kunsthandwerk und Gegenstände aus dem alltäglichen Leben verschiedener somalischer Gemeinden. Besucher können hier die Handwerkstraditionen und die Vielfalt lokaler Kulturen kennenlernen.
Der Besuch lässt sich an einem halben Tag bewältigen, wobei die beiden Stockwerke nacheinander durchsucht werden können. Das Gelände hat gute Beleuchtung und klare Wege, aber es ist ratsam, mit einem lokalen Führer zu gehen, um die Sammlungen besser zu verstehen.
Das Museum bewahrt schriftliche Aufzeichnungen in verschiedenen somalischen Dialekten auf, was zeigt, wie wichtig es für die Dokumentation der Sprachenvielfalt des Landes war. Diese Sammlung von Sprachmaterialien macht das Museum zu einem Ort mit kultureller Bedeutung über die üblichen historischen Objekte hinaus.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.