Kathedrale von Mogadischu, Katholische Kathedralruinen im neugotischen Stil in Mogadischu, Somalia.
Die Mogadischu-Kathedrale ist eine Kirchenruine in Mogadischu mit zwei hohen Steintürmen und gotischen Spitzbögen. Das Innere war durch Steinpfeiler und Gewölbedecken in mehrere Schiffe unterteilt und zeigte typische Merkmale der Neugotik.
Die Kathedrale wurde zwischen 1923 und 1928 unter italienischer Kolonialherrschaft erbaut und war damals das größte Gebäude dieser Art in Ostafrika. Politische Veränderungen führten später zu ihrer Aufgabe als Gebetshaus.
Die Kathedrale diente einer Gemeinde von 8.500 Mitgliedern, darunter einheimische Afrikaner und italienische Nachkommen, bis politische Veränderungen eintraten.
Das Gebäude ist heute teilweise zugänglich, obwohl sein Zustand anspruchsvoll ist und einige Bereiche instabil sein können. Besucher sollten vorsichtig sein und den Ort mit Respekt vor seiner Geschichte behandeln.
Der letzte Bischof des Gebäudes, Salvatore Colombo, starb 1989 während einer Messe, was einen Wendepunkt für die religiöse Nutzung markierte. Dieses Ereignis wird oft mit dem Ende der Kathedrale als Ort des aktiven Gottesdienstes verbunden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.