Föderales Übergangsparlament, Föderales Parlament in Mogadischu, Somalia.
Das Übergangsföderal-Parlament war ein großer Regierungskomplex im Zentrum Mogadischus, der von 2004 bis 2012 als Somalias gesetzgebende Versammlung fungierte. Die Institution hatte nach 2009 rund 550 Mitglieder, die an der Verfassungsentwicklung und Fragen der nationalen Sicherheit arbeiteten.
Das Parlament entstand 2004 als Teil von Somalias Wiederaufbau und ersetzte die vorherige Übergangsregierung, um neue Grundlagen für die nationale Verwaltung zu schaffen. Es endete 2012 und markierte das Ende einer bedeutsamen Phase in der Stabilisierung des Landes.
Das Übergangsparlament spiegelte die somalische Gesellschaft wider, indem es ein System nutzte, das vier große Klans und Minderheitsgruppen durch eine bestimmte Formel berücksichtigte. Besucher können sehen, wie diese Struktur die Bedeutung von Gemeinschaften in der Gestaltung der Regierung zeigt.
Das Gebäude befindet sich im Zentrum Mogadischus, daher sollten Besucher sich über die Sicherheitslage informieren, bevor sie das Gebiet erkunden. Der Zugang kann begrenzt sein, daher ist es hilfreich, lokale Informationen einzuholen und respektvolle Kleidung zu tragen.
Das Parlament führte eine Mindestvorgabe von 12 Prozent Frauenvertretung ein, was für die somalische Politik damals ein beachtlicher Schritt war. Diese Regelung zeigte einen frühen institutionellen Versuch, Frauen in nationale Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
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