Halle der Mittleren Harmonie, Halle in der Verbotenen Stadt, Peking, China
Die Halle der Zentralen Harmonie (Zhonghe Dian) ist eine quadratische Halle im Äußeren Hof der Verbotenen Stadt in Peking, China. Sie liegt zwischen der Halle der Höchsten Harmonie und der Halle der Bewahrten Harmonie und ist die kleinste der drei.
Die Halle wurde 1420 während der Ming-Dynastie erbaut und hieß zunächst Huagai-Halle, später nach einem Brand und Wiederaufbau Jiji-Halle. Im Jahr 1645, zu Beginn der Qing-Dynastie, erhielt sie ihren heutigen Namen und diente den Kaisern als Ort zum Ausruhen und Vorbereiten vor Zeremonien.
Der Name der Halle stammt aus einem klassischen Text und spricht von Gleichgewicht und Harmonie als Grundlage der Ordnung. Im Inneren sieht man einen Thron mit zwei Sänften zu beiden Seiten, und über dem Thron hängt eine Tafel mit einem Leitspruch über das Festhalten am mittleren Weg.
Die Halle ist leicht zu finden, wenn man die Mittelachse der Verbotenen Stadt nach Norden geht. Am Mittag kann es voll werden, daher hat man am frühen Morgen oder am späten Nachmittag mehr Platz, um sich umzusehen.
Das Dach hat die Form einer Pyramide mit einer vergoldeten Kugel oben, und das Gebäude folgt der alten Beschreibung einer 'lichten Halle' mit neun Räumen und Türen auf allen vier Seiten. An Regentagen strömt das Wasser aus drachenförmigen Ausgüssen auf der Terrasse und erzeugt ein Bild, das als 'tausend Drachen, die Wasser speien' bekannt ist.
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