Olympiaden, U-Bahn-Station im 13. Arrondissement, Paris, Frankreich
Olympiades ist eine U-Bahn-Station der Linie 14 im 13. Arrondissement von Paris, die 2007 in großer Tiefe unter der Rue de Tolbiac eröffnet wurde. Die Station hat breite Bahnsteige in der Mitte, eine hohe Decke aus Beton und Holz sowie eine charakteristische orangefarbene Beleuchtung im östlichen Deckenbereich.
Der Bau der Station geht auf ein Projekt aus dem Jahr 1989 namens Météor zurück, das eine Verbindung zwischen Saint-Lazare und Maison Blanche vorsah. Nach einem Erdeinbruch in der Nähe einer Schule im Jahr 2003 und weiteren Verzögerungen wurde die Station schließlich im Juni 2007 eröffnet.
Der Name der Station kommt von einem nahegelegenen Wohnkomplex, dessen Gebäude und Plätze nach Städten benannt sind, die Olympische Spiele ausgetragen haben. Wer durch das Viertel läuft, entdeckt viele asiatische Läden und Restaurants, die dem Alltag hier eine besondere Note geben.
Die Station verfügt über vier Eingänge, die an verschiedenen Straßen der Umgebung verteilt sind, darunter einen Aufzug für Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie Rolltreppen an mehreren Zugängen. Es empfiehlt sich, während der Stoßzeiten morgens und abends mit etwas mehr Betrieb zu rechnen.
Obwohl die Linie 14 vollautomatisch betrieben wird und keine Fahrer hat, haben die Bahnsteige von Olympiades Glasabtrennungen ohne Türen, was ungewöhnlich für diese Linie ist. Wer genau hinschaut, entdeckt außerdem, dass die orangefarbene Beleuchtung an der Decke bewusst eingesetzt wurde, um den östlichen Teil des Bahnsteigs von den anderen Stationen der Linie optisch zu unterscheiden.
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