Centre Georges Pompidou, Kunstzentrum und Museum im 4. Arrondissement, Paris
Das Centre Georges Pompidou ist ein Kunst- und Kulturzentrum im 4. Arrondissement von Paris, das Museumsräume, eine öffentliche Bibliothek, Kinos, Veranstaltungssäle und ein Buchhandlung unter einem Dach vereint. Das Gebäude aus Stahl und Glas fällt durch seine sichtbaren Rohre und Leitungen an der Außenfassade auf, die ihm ein industrielles Erscheinungsbild geben.
Das Projekt geht auf eine Idee des französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou aus dem Jahr 1969 zurück, der in Paris ein offenes Kulturzentrum für alle schaffen wollte. Nach einem internationalen Wettbewerb, den Renzo Piano und Richard Rogers gewannen, wurde das Gebäude gebaut und 1977 eröffnet.
Die Piazza vor dem Gebäude ist ein offener Platz, auf dem sich täglich Straßenkünstler, Touristen und Pariser treffen, um zuzusehen oder einfach zu sitzen. Die farbigen Rohre an der Fassade dienen dabei nicht nur als technisches System, sondern auch als visuelles Erkennungszeichen: Blau für Luft, Gelb für Strom, Grün für Wasser und Rot für die Wege der Besucher.
Das Centre befindet sich im Herzen von Paris in der Nähe des Marais-Viertels, und die Eingänge sind von der Piazza aus gut erreichbar. Für einen Besuch empfiehlt sich der Vormittag, da das Gebäude im Laufe des Tages deutlich voller wird.
Der gläserne Außenaufzug an der Vorderseite des Gebäudes, im Volksmund "Raupe" genannt, bietet beim Hochfahren einen offenen Blick über die Dächer von Paris. Die Bibliothèque Publique d'Information im Inneren ist für alle kostenlos zugänglich, ohne dass ein Museumsticket erforderlich ist.
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