Botanischer Garten der Universität Wien, Botanischer Garten in Wien, Österreich
Der Botanische Garten der Universität Wien ist ein botanischer Garten im 3. Wiener Bezirk, gelegen zwischen der Jacquingasse und dem Belvedere. Er umfasst rund acht Hektar und beherbergt etwa 9.500 Pflanzenarten aus verschiedenen Klimazonen der Welt.
Der Garten wurde 1754 auf Initiative von Kaiserin Maria Theresia gegründet und diente ursprünglich dem Anbau von Heilpflanzen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gewächshäuser und Sammlungen durch Bombenangriffe weitgehend zerstört und ab 1970 schrittweise wiederaufgebaut.
Der Garten liegt direkt neben den Belvedere-Anlagen und wird von Studierenden der Universität für Forschung und Lehre genutzt. Besucher sehen Pflanzen aus fernen Erdteilen nebeneinander wachsen, manche davon selten außerhalb eines Forschungsumfelds zu finden.
Der Eintritt ist kostenlos, und der Garten ist an den meisten Tagen des Jahres geöffnet, außer in den Tagen rund um Weihnachten und Neujahr. Bei starkem Regen, Sturm oder Schnee kann er ohne Vorankündigung geschlossen werden. Hunde, Fahrräder und Joggen sind nicht erlaubt.
Der erste Direktor des Gartens, Nikolaus Joseph von Jacquin, und sein Sohn Joseph sind auf dem Gelände begraben, und ihre Namen sind auf Tafeln in der Wintergewächshausanlage verewigt. Die Gewächshäuser, die nach dem Krieg wiederaufgebaut wurden, sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, obwohl sie eine Fläche von rund 1.500 Quadratmetern bedecken.
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