Hwangnidan-gil, Straße in Gyeongju, Südkorea
Hwangnidan-gil ist eine Straße im historischen Kern von Gyeongju in Südkorea, die entlang alter Königsgräber aus der Silla-Zeit verläuft. Die Straße ist gesäumt von traditionellen Hanok-Häusern, die heute kleine Cafés, Restaurants und Läden beherbergen.
Die Straße liegt im alten Stadtkern von Gyeongju, der einst Hauptstadt des Silla-Königreichs war, das von etwa 57 v. Chr. bis 935 n. Chr. bestand. Im Laufe der Zeit verwandelte sich das Viertel von einem Wohngebiet in ein von Touristen frequentiertes Ziel, wobei viele Gebäude aufwendig restauriert wurden.
Hwangnidan-gil ist vor allem für seine Hanok bekannt, traditionelle koreanische Häuser mit geschwungenen Ziegeldächern und Holzwänden, die heute als Cafés, Läden und Gästehäuser genutzt werden. Wer die Straße entlangläuft, sieht Besucher in bunten Hanbok-Gewändern und riecht Streetfood aus kleinen Ständen.
Die Straße ist zu Fuß gut zu erkunden und liegt in wenigen Gehminuten von der Daereungwon-Grabhügelanlage entfernt, was einen einfachen Übergang zwischen beiden Orten ermöglicht. Viele Cafés und Restaurants öffnen am späten Vormittag und schließen am frühen Abend, daher empfiehlt sich ein Besuch am Nachmittag für das größte Angebot.
Obwohl die Straße wie ein modernes Ausflugsziel wirkt, verlaufen einige der kleinen Seitengassen buchstäblich zwischen alten Grabhügeln hindurch, sodass man beim Spazierengehen plötzlich einem grasbewachsenen Königsgrab gegenübersteht. Diese ungewöhnliche Nähe zwischen dem Alltagsleben und jahrtausendealten Stätten findet sich kaum anderswo.
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