Cheonmachong, Archäologische Grabstätte in Gyeongju, Südkorea
Cheonmachong, auch als "Grab des Himmelspferdes" bekannt, ist ein Grabhügel aus dem 5. oder 6. Jahrhundert in Daereungwon, einem archäologischen Park in Gyeongju, Südkorea. Er ist rund 50 Meter breit und etwa 12 Meter hoch, besteht aus Steinen und Erde und verbirgt eine hölzerne Grabkammer, die von Ost nach West ausgerichtet ist.
Die Fouilles de la tombe furent lancées le 16 avril 1973 und waren Teil einer Kampagne zur Erforschung der königlichen Grabhügel von Silla in Gyeongju. Mehr als 11.000 Objekte wurden dabei ans Licht gebracht, darunter eine Goldkrone, Schmuck aus Jade und Gürtel mit Perlenbesatz.
Der Name Cheonmachong bedeutet "Grab des Himmelspferdes" und geht auf eine Darstellung zurück, die man auf einem Satteldecken-Fragment im Inneren fand. Das Pferd mit Flügeln und acht Beinen ist heute ein Symbol der Stadt Gyeongju und erscheint auf Souvenirs und im Stadtbild.
Cheonmachong befindet sich im Daereungwon-Park in Gyeongju, und das Innere des Grabhügels ist für Besucher zugänglich und eingerichtet. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen, da der Park weitläufig ist und die Wege zwischen den Hügeln unbefestigt sein können.
Obwohl mehr als 11.000 Gegenstände in der Grabkammer gefunden wurden, weiß bis heute niemand mit Sicherheit, wer dort bestattet wurde. Die gefundene Goldkrone und die aufwendigen Grabbeigaben legen nahe, dass es sich um eine königliche Person gehandelt haben muss.
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