Kleinseite, Historischer Bezirk am linken Ufer der Moldau, Prag, Tschechische Republik
Malá Strana ist ein Stadtteil auf der linken Uferseite der Moldau in Prag und besteht aus labyrinthischen Gassen, die mit Renaissance- und Barockgebäuden gesäumt sind. Die Häuser überlagern sich auf den Hügeln des Petřín-Bergs, mit mehrstöckigen Strukturen, die sich um kleine Höfe und Passagen schlingen.
Der Stadtteil wurde 1257 von König Ottokar II. gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum für deutsche und italienische Bevölkerung im Mittelalter. Im Laufe der Frühneuzeit wurde der Stadtteil durch mehrere Brände und Konflikte zerstört und wieder aufgebaut, was zu seiner heutigen Mischung aus verschiedenen Architekturepochen führte.
In diesem Stadtteil treffen sich Touristen und Einheimische in gemütlichen Cafés und Restaurants, die sich in den Erdgeschossen historischer Häuser verstecken. Hier spiegelt sich das tägliche Leben zwischen Kopfsteinpflaster und Barockfassaden wider, wo Künstler und Antiquitätenhändler kleine Geschäfte betreiben.
Die beste Zeit zum Erkunden ist früh morgens oder spätnachmittags, wenn die Menschenmengen kleiner sind und die Gassen weniger überfüllt wirken. Das Kopfsteinpflaster und die steilen Höhenunterschiede erfordern robuste Schuhe und Vorsicht bei feuchtem Wetter.
Ein Netz von mittelalterlichen Mauern durchzieht die Hügel des Petřín-Bergs, darunter die Hungersmauer, die während der Herrschaft Karls IV. erbaut wurde und heute als Wanderweg dient. Diese alte Befestigungslinie bietet Panoramablicke über die Stadt und verbindet versteckte Grünräume zwischen den bebauten Gebieten.
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