Cheb, Westliche Gemeinde in der Region Karlovy Vary, Tschechische Republik
Cheb ist eine Stadt im westlichen Teil der Karlsbader Region in Tschechien, unweit der deutschen Grenze. Das Gebiet erstreckt sich entlang des Flusses Ohře und vereint hügeliges Gelände mit flacheren Abschnitten auf etwa 459 Metern Höhe.
Der Ort erscheint zum ersten Mal im Jahr 1061 in Dokumenten unter dem Namen Egire, abgeleitet vom keltischen Begriff für den Fluss. Die Burg wurde um 1125 errichtet und prägte über Jahrhunderte die regionale Entwicklung an diesem Grenzgebiet.
Der Name stammt vom keltischen Wort Agara für den Fluss Ohře, der durch das Gebiet fließt. Auf dem zentralen Platz bilden die mittelalterlichen Kaufmannshäuser von Špalíček ein geschlossenes Ensemble aus dem 13. Jahrhundert, das noch heute den Kern des öffentlichen Lebens bildet.
Die Autobahn D6 verbindet den Ort mit Prag und Karlsbad, mehrere Eisenbahnlinien kreuzen sich hier und schaffen Anschluss an das nationale Netz. Ein Spaziergang durch die Altstadt lässt sich gut zu Fuß bewältigen, das Zentrum ist überschaubar und die Wege sind kurz.
Die Burg beherbergt einen schwarzen Turm und eine Kapelle, die zu den ältesten erhaltenen romanischen Bauwerken in Böhmen gehören. Beide Strukturen sind über 800 Jahre alt und zeigen schlichte Steinarbeit aus der Gründungszeit der Anlage.
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