Landschaftsschutzpark Wittingauer Becken, Landschaftsschutzgebiet in Südböhmen, Tschechische Republik
Der Wittingauer Becken ist ein Schutzgebiet in Südböhmen mit Feuchtgebieten, Wäldern und ausgedehnten Fischteichen, die von zwei Flüssen durchflossen werden. Das Landschaftsmosaik entstand über Jahrhunderte durch die Umgestaltung von Sümpfen in ein System von Wasserflächen und kultiviertem Land.
Die systematische Erschließung dieses Gebiets begann im 14. Jahrhundert unter König Karl IV., als Adelige große Teile des sumpfigen Landes in Fischteiche umwandelten. Diese Unternehmung prägte die Landschaft dauerhaft und machte sie zur Grundlage einer bedeutenden wirtschaftlichen Aktivität für Generationen.
Diese Gegend hat tiefe Wurzeln in der Fischerei, die Menschen hier sprechen stolz von ihrer Tradition und zeigen sie durch jährliche Feste. Die Art, wie Fische gezüchtet werden, folgt immer noch alten Methoden, die von Familie zu Familie weitergegeben wurden.
Das Gebiet lädt zum Wandern und Erkunden ein, mit gut erreichbaren Wegen durch unterschiedliche Landschaften und vorbei an Wasserflächen. Besucher sollten sich auf feuchte Bedingungen einstellen und wettergerechte Ausrüstung mitbringen, besonders in den Übergangsjahreszeiten.
Das Gebiet beherbergt 16 Standorte von europäischer Bedeutung und spielt eine überraschende Rolle als einer der größten Süßwasser-Fischproduzenten in Europa. Diese wirtschaftliche Besonderheit ist für Besucher oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, prägt aber die ganze Region unmerklich.
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