Ras Nouadhibou, Halbinsel an der atlantischen Grenze zwischen Westsahara und Mauretanien.
Ras Nouadhibou ist eine Landmasse, die sich etwa 60 Kilometer in den Atlantischen Ozean erstreckt und die Grenze zwischen der Westsahara und Mauretanien bildet. Die Küste ist von weißen Klippen geprägt, die dem Vorgebirge sein charakteristisches Aussehen verleihen.
Portugiesische Seefahrer erreichten dieses Vorgebirge 1441 und gaben ihm den Namen Cabo Branco. Später beanspruchten spanische Siedler das Gebiet 1885 für sich.
Der Ort trägt mehrere Namen aus verschiedenen Kulturen: Auf Spanisch heißt er Cabo Blanco, auf Französisch Cap Blanc und auf Arabisch Ras Nouadhibou. Diese unterschiedlichen Bezeichnungen zeigen die vielfältige Geschichte der Besiedlung und des Austauschs in dieser Region.
Der Ort beherbergt eine Kolonie von Mittelmeer-Mönchsrobben und dient als Winterrefugium für zahlreiche Wasservögel wie Steinwälzer und Seeschwalben. Besucher sollten beachten, dass die Tierwelt hier empfindlich ist und Rücksicht erforderlich.
Im Jahr 1997 verschwand etwa zwei Drittel der Mönchsrobbenpopulation dieses Ortes durch natürliche Ereignisse. Dieses Ereignis war ein wichtiger Moment für das Verständnis der Anfälligkeit dieser bereits bedrohten Art.
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