Umm-al-Qura-Moschee, Religiöses Zentrum im Al-Adel Bezirk, Bagdad, Irak.
Die Umm al-Qura Moschee ist ein Gotteshaus im Stadtteil Al-Adel in Bagdad mit acht hohen Minaretten und einer zentralen Kuppel. Die Außenmauern sind mit blauen Mosaikdekorationen verziert, die das gesamte Bauwerk prägen.
Der Bau begann am 28. April 1998 und wurde 2001 abgeschlossen. Das Projekt entstand als Gedenkstätte zur zehnten Wiederkehr des Golfkrieges.
Der zentrale Wasserbecken hat die Form der arabischen Welt, mit Brunnen, die wichtige Daten der irakischen Geschichte markieren. Besucher können diese symbolische Gestaltung sehen und verstehen, wie Geschichte in die räumliche Gestalt eingezogen ist.
Nicht-muslimische Besucher benötigen eine vorherige Genehmigung zur Besichtigung, und Fotografien dürfen nur mit Zustimmung der Verwaltung gemacht werden. Es empfiehlt sich, vorab Kontakt mit der Moschee aufzunehmen, um die genauen Anforderungen zu erfahren.
Das Gebäude enthält spezielle VIP-Räume, die während der Herrschaft Saddam Husseins als Empfangsbereiche für Staatsgäste dienten. Diese Räume sind Zeugen einer besonderen Phase in der Geschichte des Landes.
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