Taq-e Kisra, Monumentaler Bogen im Irak
Taq-i Kisra ist eine massive Bogenkonstruktion auf den Ruinen eines Palastkomplexes an der Tigris nahe Bagdad. Die Ziegelfassade erhebt sich über 30 Meter hoch und ist das einzige erhaltene Überbleibsel einer einst prächtigen Anlage.
Der Bogen war Teil der Thronsaal des Ctesiphon, der Hauptstadt des Sasanidischen Reiches zwischen dem 3. und 7. Jahrhundert. Nach der arabischen Eroberung 637 verfielen die Strukturen, und spätere Überschwemmungen sowie Plünderungen führten zur weiteren Zerstörung.
Der Name bezieht sich auf Chosrau I., den sasanidischen Herrscher, der den Palast im 6. Jahrhundert erweiterte. Das Bauwerk zeigt die persische Architektur aus der Zeit vor der Ankunft des Islam in der Region.
Der Zugang zur Stätte ist begrenzt, da Sicherheitsbedenken und laufende Erhaltungsarbeiten vorhanden sind. Besucher sollten sich vor einem Besuch bei den lokalen Behörden über die aktuellen Bedingungen informieren.
Die unverputzte Ziegelbogenkonstruktion überbrückt etwa 24 Meter ohne innere Stützen, etwas Außergewöhnliches für seine Zeit. Geologen untersuchen regelmäßig Risse in der Struktur, um ihre Langzeitbeständigkeit sicherzustellen.
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