Tharthar-See, Künstlicher See zwischen Tigris und Euphrat im Gouvernement Al-Anbar, Irak.
Der Tharthar-See ist ein künstlicher Stausee zwischen dem Tigris und dem Euphrat in der Provinz Al Anbar im Norden des Irak. Das Gewässer dient als großes Becken zur Speicherung von Wasser und wird über ein System von Kanälen mit den beiden Flüssen verbunden.
Der See entstand 1956 durch den Bau von Kanälen und Dämmen, um den Wasserstrom zwischen den beiden Flüssen zu regulieren. Diese Infrastruktur ermöglichte die Kontrolle von Überschwemmungen und verbesserte die Wasserbewirtschaftung in der Region.
Die lokalen Gemeinschaften betreiben 150 bis 200 Bauernhöfe rund um den See und nutzen Wasser aus Röhrenbrunnen für ihre Kulturen.
Der beste Besuchszeitraum liegt in den kühleren Monaten, wenn die Bedingungen vor Ort angenehmer sind. Die Gegend ist relativ offen und zugänglich, aber es ist wichtig, sich vorher über lokale Bedingungen zu informieren und sich angemessen auszustatten.
Das Gewässer beherbergt über 50 Vogelarten und wurde deshalb als wichtiges Vogelschutzgebiet des Iraks ausgewiesen. Einige der dort lebenden Arten gehören zu den gefährdeten Spezies und nutzen das Gewässer als Rastplatz während ihrer Wanderungen.
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