Al-Askari-Schrein, Schiitischer Schrein in Samarra, Irak
Al-Askari ist ein schiitisches Heiligtum in Samarra, das aus einer zentralen Gebetshalle mit vergoldetem Kuppeldach besteht, umgeben von Innenhöfen mit Marmorböden. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude, darunter Grabkammern mit silbernen und goldenen Verzierungen sowie hölzerne Gebetsräume, die durch schmale Durchgänge miteinander verbunden sind.
Das Heiligtum entstand im Jahr 944 als Grabstätte für die beiden Imame und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem bedeutenden Pilgerziel. Während der Qajar-Herrschaft im frühen 20. Jahrhundert erhielt die Kuppel ihre heutige goldene Verkleidung mit zehntausenden Goldstücken.
Das Heiligtum trägt seinen Namen nach den beiden hier bestatteten Imamen und zieht Pilger an, die an den Gräbern beten und ihre Verehrung ausdrücken. Besucher sehen, wie Gläubige die vergoldeten Gitter berühren und leise Gebete sprechen, während sie sich um die Grabstätten versammeln.
Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und sich auf Sicherheitskontrollen am Eingang einstellen, da der Zugang zum Heiligtum streng überwacht wird. Männer und Frauen nutzen getrennte Eingänge und Gebetsbereiche, wobei die Öffnungszeiten je nach religiösen Feiertagen variieren können.
Neben dem Hauptgebäude befindet sich der Serdab, ein kleiner Kellerraum, der als Ort der Verborgenheit des zwölften Imams verehrt wird. Viele Pilger verweilen hier länger als in anderen Teilen des Komplexes und bringen schriftliche Bitten mit, die sie in der Nähe des Raumes hinterlassen.
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