Karrada, Geschäftsviertel in Bagdad, Irak
Karrada ist ein Stadtteil Bagdads, der sich teilweise auf einer Halbinsel erstreckt, die der Tigris-Fluss schafft. Das Viertel enthält wertvolle Grundstücke am Flussufer und zahlreiche Geschäftsgebäude, die sein modernes Erscheinungsbild prägen.
Die Gründung des Campus der Universität Bagdad im Jahr 1958 verwandelte Karrada in ein Bildungszentrum. Dies führte zur Entwicklung des Viertels als wohlhabender und moderner Stadtteil.
In Karrada findet man mehrere Kirchen verschiedener christlicher Gemeinschaften wie Chaldäer, Assyrer und Armenier. Der Stadtteil prägt das religiöse und soziale Leben dieser Gemeinschaften bis heute.
Der Stadtteil ist in zwei Hauptunterteilungen aufgeteilt: Nazaith und Masbah, die über verschiedene Verkehrsverbindungen erreichbar sind. Besucher können von verschiedenen Teilen Bagdads aus leicht hierher und innerhalb des Viertels reisen.
Der Stadtteil beherbergt eine gemischte Bevölkerung aus Muslimen und Christen und ist einer der zwei bedeutendsten christlichen Wohnbereiche Bagdads. Sein Charakter unterscheidet sich dadurch deutlich von vielen anderen Stadtteilen.
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