Bahía Inglesa, Küstenbucht in der Atacama-Region, Chile
Bahía Inglesa ist eine Bucht in der Atacama-Region mit weißem Sandstrand und türkisfarbenem Wasser, die mehrere Badebereiche wie La Piscina und Las Machas Strände aufweist. Die gekrümmte Buchtenform schafft geschützte Schwimmzonen, die sich ideal für Besucher eignen, die ruhige Wasserbedingungen suchen.
Ein englischer Kaperer namens Edward Davis ankerte 1687 in dieser Bucht, was ihr den heutigen Namen gab und einen bedeutenden Punkt in der chilenischen Maritimgeschichte markierte. Dieses Ereignis zeigt, wie europäische Aktivitäten die Küstennamen und die lokale Geschichte prägen.
Die Kirche San Vicente de Paul wurde 1862 erbaut und zeigt eine Mischung aus chilenischen und französischen Elementen in ihrer hölzernen neugotischen Gestaltung. Besucher können dieses architektonische Beispiel bei einem Spaziergang durch den nahe gelegenen Ort sehen und die lokale Geschichte der Region erleben.
Der beste Zugang zur Bucht führt über den Flughafen Desierto de Atacama, der sich in der Nähe von Copiapó befindet, oder über die Route 5 Nord direkt zur Küste. Der Ort ist relativ leicht erreichbar, und Besucher sollten sich auf sonnige, trockene Bedingungen vorbereiten, die typisch für die Atacama-Region sind.
Das nahe gelegene Palontologische Museum von Caldera zeigt Meeresmuscheln und Funde aus dem Meer, die bis zu 10 Millionen Jahre zurückgehen. Diese Fossilien zeigen, dass die Region einst von verschiedenen Meeresbedingungen geprägt war, als noch andere Arten hier lebten.
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