Caldera, Hafenstadt in der Atacama-Region, Chile
Caldera liegt an der Pazifikküste am Rand der Atacama-Wüste mit Wellenbrechern, die seinen Hafen vor starken Meeresströmungen schützen. Die Stadt erstreckt sich kompakt entlang der Küstenlinie mit einem zentralen Platz, der als Orientierungspunkt für Besucher dient.
Chiles erste Eisenbahnlinie wurde 1851 gebaut und verband Caldera mit Copiapó, was die Stadt als großen Mineralexport-Hafen etablierte. Diese Verbindung machte den Ort zu einem Zentrum der wirtschaftlichen Aktivität während des Bergbau-Booms.
Der Friedhof der Stadt aus dem Jahr 1876 zeigt Mausoleen von englischen Handwerkern und Grabsteine aus Carrara-Marmor, die die erste weltliche Begräbnisstätte Chiles darstellen. Diese Grabdenkmäler erzählen von der wirtschaftlichen Bedeutung der Stadt während des Bergbau-Booms des 19. Jahrhunderts.
Die Stadt lässt sich komplett zu Fuß erkunden, mit guten Wegen zwischen den meisten Sehenswürdigkeiten. Besucher sollten auf die starke Sonne vorbereitet sein und ausreichend Wasser mitnehmen, besonders wenn sie die trockenen Bereiche in der Nähe erkunden möchten.
Nördlich der Stadt liegt ein Naturschutzgebiet mit ungewöhnlichen Granite, die kugelförmige Muster in der Felsoberfläche zeigen. Diese geologische Besonderheit entsteht durch die langsame Erosion von Granitblöcken und ist selten zu sehen.
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