Copiapó, Provinzhauptstadt in der Atacama-Region, Chile
Montevideo ist ein Stadtviertel von Copiapó in der nordchilenischen Región de Atacama, das sich als Wohngebiet in einem trockenen Tal entwickelt hat. Straßen ziehen sich zwischen einstöckigen Häusern hindurch, während im Hintergrund kahle Hügel die Stadtsilhouette begrenzen.
Die Ansiedlung erhielt ihren Namen im 19. Jahrhundert, inspiriert durch die uruguayische Hauptstadt. Später wuchs sie mit der Expansion der Bergbauindustrie und zog Arbeiter an, die sich dauerhaft in der Gegend niederließen.
Der Name stammt von einem lokalen indigenen Ausdruck und bedeutet "grünes Becken", was sich auf kleine Wasserläufe bezieht, die früher durch das Tal flossen. Heute versammeln sich Bewohner in den Parks entlang des trockenen Flussbetts, wo Schatten und Grünflächen in der Wüstenumgebung einen Treffpunkt bilden.
Das Viertel liegt nördlich des Stadtzentrums und ist über gepflasterte Straßen erreichbar, die mit regulären Stadtbussen und lokalen Taxis befahren werden. Ein Rundgang erfordert festes Schuhwerk wegen gelegentlicher Sandansammlungen und unebenen Oberflächen an den Rändern der Siedlung.
Einige ältere Häuser am südlichen Rand zeigen noch die traditionelle Bauweise mit Lehmziegeln, die einst in der gesamten Region Standard war. Diese Strukturen halten dank des extrem trockenen Klimas seit Jahrzehnten stand, obwohl sie kaum instand gehalten werden.
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