Camiña, Andendorf in der Provinz Tamarugal, Chile
Camiña ist ein Dorf in der Provinz Tamarugal in der Region Tarapacá im Norden Chiles, das in einem hochgelegenen Tal liegt. Die Gemeinde umfasst mehrere kleine Ortschaften, die über ein Berggebiet verteilt sind.
Die Gegend war bereits in der Vorkolonialzeit besiedelt und wurde später von der Aymara-Bevölkerung geprägt. Unter Inka- und spanischer Herrschaft entwickelte sich das Gebiet weiter zu einem etablierten Siedlungsraum.
Die Bewohner bewahren starke Aymara-Traditionen und prägen das alltägliche Leben des Ortes mit ihrer Sprache und ihren Bräuchen. Die lokale Gemeinschaft gestaltet die Dörfer und ihre Umgebung durch Praktiken, die über Generationen weitergegeben wurden.
Der Ort liegt in großer Höhe, daher sollten Besucher sich Zeit zur Anpassung nehmen und warme Kleidung für kühle Nächte mitnehmen. Die Gegend ist durch kleine Straßen verbunden, daher ist ein eigenes Fahrzeug hilfreich, um die verschiedenen Ortschaften zu erkunden.
In der Nähe der Gegend befinden sich natürliche heiße Quellen mit Wasser, das in höheren Lagen besonders warm ist. Diese Gewässer bieten eine seltene Gelegenheit zum Baden in diesem sonst trockenen und kalten Berggebiet.
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