Huacho, Küstenstadt in der Region Lima, Peru
Huacho liegt etwa 150 Kilometer nördlich von Lima an einem Küstenabschnitt des Pazifiks, wo sich der Hafen und die Stadtviertel über flaches Gelände verteilen. Die Hauptstraßen führen vom zentralen Platz zu den Wohnvierteln, Fischmärkten und den Strandzonen, die bei ruhigem Wetter von Spaziergängern besucht werden.
Ein spanischer Vizekönig gründete diese Siedlung im 16. Jahrhundert im Rahmen eines Plans, die indigenen Bevölkerungsgruppen in festen Gemeinden zu organisieren. Während der Unabhängigkeitskämpfe im frühen 19. Jahrhundert diente sie als Zwischenstation entlang der Pazifikküste für Truppen und Handel.
Der Name dieser Stadt leitet sich von dem Quechua-Wort ab, das auf die lokalen Anbauflächen und Fischereitraditionen entlang der Küste hinweist. An den Markttagen kommen Fischer aus den umliegenden Häfen hierher, um frischen Fang zu verkaufen, während die Verkaufsstände regionale Würste und Gerichte mit gegrilltem Meerschweinchen anbieten.
Die Panamericana verbindet diesen Küstenort direkt mit Lima und anderen Städten im Norden und Süden, während Busse regelmäßig zu den umliegenden Ortschaften fahren. Der zentrale Platz bietet einen guten Ausgangspunkt für Erkundungen, und die Straßen sind meist flach und leicht begehbar.
In der Nähe findet sich eine archäologische Stätte mit Strukturen aus der Zeit um 4000 vor Christus, die zu den ältesten menschlichen Siedlungen an der peruanischen Küste zählt. Besucher können dort Überreste von Plattformen und Fundamenten sehen, die noch aus der Zeit vor dem Aufstieg anderer bekannter Küstenkulturen stammen.
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