Palcacocha, Gletschersee in der Cordillera Blanca, Peru.
Der Palcacocha-See ist ein Gletschersee in der Cordillera Blanca auf etwa 4.566 Metern Höhe, umgeben von den Bergen Palcaraju und Pucaranra in der Provinz Ancash. Heute ist der See mit Überwachungsgeräten und Ableitungsrohren ausgestattet, um den Wasserspiegel zu kontrollieren und Überschwemmungen in den Tälern darunter zu verhindern.
Der See entstand durch Gletscherschmelze und Erosion über Jahrtausende hinweg in den Hochanden. Im Dezember 1941 brach ein riesiges Gletscherstück in den See und löste einen verheerenden Schlammlawine aus, der die Stadt Huaraz zerstörte.
Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und spiegelt die Verbindung der lokalen Gemeinschaften zu diesem Hochlandgebiet wider. Die Menschen hier haben ihre traditionellen Wege bewahrt, während sie sich an die Veränderungen ihrer Wasserressourcen anpassen.
Der See liegt in großer Höhe und ist nur zu Fuß oder mit Führung über schwierige Bergwege erreichbar. Besucher sollten sich auf extreme Höhenlage, kalte Temperaturen und schnell wechselndes Wetter einstellen.
Ein Bewohner von Huaraz verklagte ein deutsches Energieunternehmen wegen der Verbindung zwischen dessen Kohlenstoffemissionen und den erhöhten Überflutungsrisiken am See. Diese Klage war einer der ersten Fälle, die Unternehmensverantwortung direkt mit Klimaveränderungen in den Hochanden verband.
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