Bamiyan, Provinzhauptstadt in Zentral-Afghanistan
Bamyan ist eine Stadt in einem Hochtal auf etwa 2.550 Metern Höhe in Zentralafghanistan, umgeben von steilen Felswänden. Hunderte von Höhlen und Heiligtümern sind in diese Klippen eingearbeitet und zeugen von der langen menschlichen Besiedlung dieses Ortes.
Die Stadt entstand als wichtiger Handelsposten auf der antiken Seidenstraße bereits ab dem 3. Jahrhundert vor Christus. Im 6. Jahrhundert wurden zwei riesige Buddha-Statuen in die Sandsteinklippen gemeißelt, die lange Zeit die Region prägten.
Die Felswände prägen das Bild der Stadt und erinnern an ihre Rolle als wichtiger Halt für Pilgerer und Händler auf antiken Handelsrouten. Überall in der Region finden sich Überreste von Heiligtümern und Klöstern, die zeigen, wie bedeutsam dieser Ort für den Buddhismus war.
Der Winter ist kalt und frostig, während der Sommer mild bleibt mit Durchschnittstemperaturen um 20 Grad Celsius. Die beste Zeit für einen Besuch ist der Sommer und der frühe Herbst, wenn das Wetter stabiler und milder ist.
In der Nähe liegt der Band-e-Amir-Nationalpark mit sechs tiefblauen Seen, die durch natürliche Kalksteinmauern entstanden sind. Diese Seen gelten als eine der schönsten Naturformationen in der Region.
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