Paropamisus, Gebirgsketten im Nordwesten Afghanistans.
Die Paropamisus-Bergkette erstreckt sich westlich vom Hindu Kush und bildet eine massive Gebirgsmasse mit Gipfeln von etwa 3350 Metern Höhe. Aus den Hängen dieser Berge entspringen wichtige Flüsse wie der Murgab und der Hari Rud, die die Landschaft durchschneiden.
Die Bergkette war seit Jahrhunderten ein wichtiger Durchgang für Handelsrouten, die Afghanistan mit benachbarten Regionen verbanden. Sie erhielt ihre offizielle kartographische Anerkennung Mitte des 19. Jahrhunderts.
Die Bewohner der Region nutzen die Flusstäler und Oasen, um Getreide und Obst anzubauen, was ihre Lebensweise eng mit dem Gebirge verbindet. Diese traditionelle Lebensweise hat sich über Generationen bewährt und prägt heute noch das Erscheinungsbild der Siedlungen in dieser Gegend.
Die Bergkette ist schwer zugänglich und beste Besuchsmöglichkeiten ergeben sich von den Flusstälern aus, wo auch Siedlungen zu finden sind. Die Jahreszeiten beeinflussen stark die Bedingungen vor Ort, daher sollte die Planung auf stabiles Wetter abzielen.
Das Gebirge beherbergt bedeutende Vorkommen von Silber und Blei, die in der Region seit langem abgebaut werden. Diese Bodenschätze machten die Gegend über historische Handelsrouten für Kaufleute und Bergbauunternehmen attraktiv.
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